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Friday13 December 2019

Haarcoloration - Passend zum Hautton

Bar jeder Skepsis – Farbton ist und bleibt eine eigensinnige Thematik. Was nützt die zeitgemäßeste Modefarbe, sofern sie in keinerlei Hinsicht dem eigenen Schlag entspricht oder sich mit dem Hautkolorit besonders schlecht verträgt. Desto verfeinert, sobald sich die Haarfarben hinnehmbar, nüchtern und graziös zeigen.

Die Trends 2011 tendierten ganz klar zu aspektenreichen Blondtönen. Weiters satte Brauntöne, wie Kastanie oder Kakao, haben ihren autorisierten Auftritt – vorausgesetzt sie sind mit warmen Edelmetallanteilen durchsetzt. Spielend aufgehellte Spitzen schenken dem Haar einen besondersen Look.

Bei der Minus-Liste sind sich demgegenüber alle Haarkönner einig: blaue Rotnuancen, Popart-Farben, augenfällige Strähnen, aber auch komplette Färbungen sind keineswegs mehr gesucht. Auf starke Kontraste wie Blond-Schwarz sollte kompromisslos verzichtet werden. Harte Farbüberleitungen passen zu keiner Frau.

Farblektion

Ab ungefähr 50 geht es drum, eine Farbton zu finden, die die Gesichtszüge raffiniert und jünger wirken lässt. Vielerlei Frauen machen nun den Schnitzer und greifen zu sehr hellen Färbungen, in dem Spekulieren: „Hell macht jung“.

Da dagegen im Alter nicht nur das Haar an Schattierung verliert, sondern auch die Gesichtshaut heller, und zarter wird, lässt übermäßig blondes Haar die Gesichtsfarbe blass, anfällig und müde wirken. Demgemäß alles sonstige als ein jugendliches Aussehen. Indes fernerhin auf zu dunkle Schimmer sollte man verzichten.

Dunkle Töne wirken häufig zu hart. Darüber hinaus werden Fältchen und Hautungleichmäßigkeiten dabei stärker akzentuiert. Experten raten mithin zu weichen, goldenen Reflexen, die in jede Haarfarbe eingebettet werden können, und mit Kolorit-Nuancen lassen sich spezielle Effekte erzielen.

Womöglich hat jede Frau bereits mal zu Hause mit Färbungen aus Tuben herumversuch. Haare zu färben ist trotzdem eine Kunst für sich.

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