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Thursday23 November 2017

Proportions - oder Teilhaberpapier - Aktie

Aktien: Die Aktie ist ein Proportions- oder Teilhaberpapier, das ein Mitgliedschaftsrecht des Teilhabers an einer Aktiengesellschaft in einer Urkunde verbrieft. Der Shareholder wird Teilhaber am Aktienkapital und hierbei Mitinhaber des Gesellschaftsvermögens.

Die folgenden Passagen behandeln die Aktien deutscher Einrichtungen.

Die Rechte, über welche Sie als Aktionär einer ausländischen Aktiengesellschaft verfügen, konstituieren sich nach der Rechtsordnung des entsprechenden Staates.

Anteilseigner ist Mitbesitzer - nicht Geldgeber

Als Besitzer einer Aktie sind Sie keineswegs - wie bei einem verzinslichen Papier - Kreditor, stattdessen Mitinhaber der Institution, welche die Aktien ausgibt. Daraus entspringen zum einen die weiter unten näher beschriebenen Rechte, freilich weiters Pflichten.

Darunter ist speziell die Obliegenheit zur Leistung der Einlage auf das Grundkapital zu begreifen; ihre Höhe ist auf den Ausgabebetrag der Aktie, d. h. den Nominalwert plus ggf. ein Aufgeld (Ausgabeaufschlag), begrenzt. Nebenverbindlichkeiten sind bei ausdrücklichen Aktienarten möglich; sie müssen demzufolge in der Aktienurkunde im Einzelnen benannt werden.

Erträge: Gewinnanteile und Aufwertungen

Die Aktie bietet dem Investor zweierlei Profitquellen: zum einen Gewinnanteilsauszahlungen, zum anderen Kurserträge. Die Aktie ist freilich ein Unwägbarkeitspapier - das heißt, dass Ihnen weder Quotationsprofite noch - größtenteils - Dividenden verbürgt werden. Erfolgt gleichwohl eine Dividendenausschüttung, so steht Ihnen grundsätzlich ein bestimmter Anteil daran zu.

Aktie ist nicht gleich Aktie: Ausformungsmöglichkeiten existieren für die herausgebende Organisation vor allem hinsichtlich der Übertragbarkeit (Namensaktien/Inhaberaktien), der Präsentation des Unternehmensanteils (Ausgabebetrag/Stückaktien) wie auch betreffend der Gewährung von Rechten (Stammaktien/Vorzugsaktien).

Die detaillierte Ausarbeitung betreffend der Übertragbarkeit bestimmt die Möglichkeit der Eigentumsübermittlung an der Aktie und relativier ggf. die jederzeitige freie Handelbarkeit des Wertpapiers (Ersetzbarkeit) ein.

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