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Monday22 May 2017

Die Besitzeraktien

Besitzeraktien

Eigneraktien lauten keinesfalls auf den Namen, sondern auf den jeweiligen Inhaber. Bei Besitzeraktien ist ein Eigentumswandel ohne besondere Formalien ausführbar.

Namensaktien

Namensaktien werden prinzipiell auf den Namen des Aktienbesitzers in das Aktienbuch der AG eingetragen. Dabei werden Name, Geburtsdatum, Adresse und Quantität der gehaltenen Aktien eingetragen, so dass der Organisation der Kreis der Aktionäre namentlich vertraut ist.

Gegenüber der Institution gelten nur die eingetragenen Personen als Aktionäre. Nur diese können vor diesem Hintergrund in der Regel Aktionärsrechte selbst oder vermöge Bevollmächtigter wahrnehmen.

Jeder Anteilseigner kann von der Organisation Information über die zu seiner Person im Aktienregister eingetragenen Fakten verlangen. Ankündigungen zu Hauptversammlungen erhält der Aktionär vornehmlich unmittelbar von der Organisation.

Ein Anteilseigner ist keineswegs verpflichtet, sich in das Aktienregister registrieren zu lassen. Er gilt als nächstes aber gegenüber der Gesellschaft nicht als Anteilseigner, was zur Folge hat, dass er weder Informationen von der Firma noch eine Nachricht zur Hauptversammlung erhält. Dadurch verliert er ebenso sein Wahlrecht.

Das Anrecht auf Zahlung der Dividende ist von der Registrierung im Aktienregister nicht abhängig. Dieser richtet sich nach dem Depotbestand, über den der Aktieninhaber zum Stichtag (benannt: Ex-Tag) verfügt. Das Aktienregister wird elektronisch geführt und dient in Vernetzung mit einem elektronischen Abarbeitungssystem ferner der Abwicklung von Transaktionen, demzufolge Käufen und Verkäufen.

Aktien müssen in der Bundesrepublik Deutschland stets dann in der Art von Namensaktien begeben werden, für den Fall, dass der Nennbetrag nicht ganz eingezahlt ist. Die Mindesteinzahlungsquote liegt bei 25 %; zusätzliche Zusatzzahlungen (Rest-, Abschlagszahlungen) können von der Institution beschlossen werden.

Vinkulierte Namensaktien: Als vinkulierte Namensaktien tituliert man Aktien, deren Übergang auf einen neuen Shareholder weiters an die Affirmation der Firma gebunden ist. Für die in Umlauf setzende Organisation sind vinkulierte Namensaktien insoweit von Benefit, als sie die Übersicht über den Aktienbesitzerskreis behält. In der BRD kommen vinkulierte Namensaktien dagegen keineswegs mehrheitlich vor.

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