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Saturday25 March 2017

Ohne Empathie kein Miteinander

Empathie schmerzt: Erhebungen zeigen, dass derbei das Schmerzgebiet eines Menschen eingeschaltet wird, gerade soferner Nahestehende sich plagen sieht - ein unaufgeforderter Ablauf, womöglich keinesfalls zu steuern. Die höchst "menschengerechte" Gefühlsbewegung kommt übrigens wahrlich nicht alleinig beim Menschen vor.

Eine kanadische Wissenschaftlergruppe hat zeigen, dass auch Mäuse direkte Formen von Empathie spüren. Die Wissenschaftler spritzten einigen Tieren gestreckte Essigsäure in den Bauch. Die Erprobungstiere krümmten sich umso mehr vor Schmerzen, für den Fall, dass obendrein ihre Käfigmitbewohner sichtbar litten.

Das Reaktionsergebnis war dagegen lediglich bei Tieren zu besehen, die bereits eine Spanne im Container gemeinsam gelebt hatten. Leiden fremder Artgenossen fabrizierte im Unterschied dazu keine Effekten.

Ob sich Anteilnahme deaktivieren lässt?

Gleichfalls zwischen fremden Menschen ist Sympathie sicher nicht selbstverständlich, sondern bleibt mehrheitlich Angeschlossenen der eigenen Gruppe vorbehalten. Die Vergangenheit liefert reichlich Beispiele, darunter die Sklavenhaltung früherer Zeiten und die grausige Ermordung der Indios durch die kastilischen Soldaten nach der Entdeckung Amerikas:

Die Indigenen wurden einfach keineswegs als äquivalente Menschen angesehen. Sowie der Andere als zweitklassig oder überhaupt als Gegner deklariert wird, versiegt Mitleid womöglich – das beweist nicht zu guter Letzt die jüngere Geschichte Deutschlands auf schaurige Fasson.

Ohne Empathie kein Miteinander

Eine sympathielose Gesellschaftsstruktur ist längerfristig keineswegs überlebensfähig. Die Bereitschaft, Klarsicht für andere zu haben, persönliche Verbindungen zu knüpfen und Notlagen zu meiden, ist fortwährend die Grundlage für ein funktionierendes Zusammenleben.

Wer die Gefühlsregungen der anderen nicht zur Kenntnis nimmt und deren Interessen ständig übergeht, hat kurzfristig viele Feinde und ist abgekapselt. Doch falls die Qualifikation zu Anteilnahme und Mitgefühl unerlässliche Elemente des menschenwürdigen Zusammenlebens sind und eine Tugendhaftigkeit darstellen, warum finden wir es dann so widrig, selbst Sympathie zu bewirken?

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