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Saturday18 August 2018

Verhaltensbeobachtung in der Erziehung

Die Entwicklungspsychologie wendet ausgewählte Funktionen an, um zu ihren Wissenschaftsresultaten zu kommen. Wichtig ist unterdies, dass unter Zuhilfenahme von geeigneter Verwendung größtmögliche Objektivität erzielt wird.

Eine essenzielle Prozedur ist die Verhaltensbeobachtung in der naturgemäßen Lage;

stimmige Resultate ergeben sich in diesem Zusammenhang indes alleinig, wenn die zu erfassenden Verhaltensweisen bewusst und planmäßig wahrgenommen, wennmöglich weiters protokolliert werden.

Die Verhaltensbeobachtung erstreckt sich im Regelfall auf eine limitierte Dauer. Spezialfälle sind die Dauerobservation und das Urne Sampling (Urnenmodell, Zufallstichprobe). Vor allem affektive und soziale Verhaltensweisen sowie Spiel- und Wirkungsformen werden mit dieser Funktion verzeichnet.

Die Verhaltensbeobachtung unter kontrollierten Bedingungen setzt eine Erprobungs- und eine gleichwertige Kontrollgruppe voraus. Erst unter Einsatz von des Vergleichs der beiden Gruppen kann erfasst werden, welche Folgen vermöge der kontrollierten Voraussetzungen zustandegekommen sind.

Versuche in der Entwicklungspsychologie sind vor allem die Leistungs- und Prüftestläufe, zufolge derer zahlenmäßig einleuchtende Leistungen erhoben werden sollen. Mehrfach werden sie durch ein Erprobungsgepräch ergänzt, um nähere Einsicht in die Anreize des Handelns zu bekommen.

Eine weitere Opportunität, zu entwicklungspsychologisch relevanten Resultaten zu kommen, ist die kritische Auseinandersetzung vorurteilsfreier Gebilde und die Fragebogenroutine.

Zur Nachforschung von Entwicklungen in der Zeit wird die Querschnittfunktion (Nachforschung und Vergleich von verschiedenen Altersgruppen) und die Längsschnittfunktion (Analyse von Einzelindividuen über längere Zeiträume) oder gleichfalls eine Kombination der beiden Routinen angewendet.

Die grundlegenden Merkmale der Entwicklungsvorgänge sind die Unterscheidung (Verfeinerung von Funktionen), die Eingliederung  (Beziehungszusammenhänge synthetisieren), Zentrierung (zunehmend zentrale Regelung des Verhaltens und Minderung des mit Hilfe von Zufalligkeiten ausgelösten Reagierens), Ausprägung von Strukturen in allen psychischen Bereichen wie noch Stabilisieren von Angewohnheiten, Eigenschaften, Grundeinstellungen und Denkweisen.

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