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Tuesday25 April 2017

Feinmotorik und Wahrnehmung

Überwiegend die psychomotorische Leistungspotenzierung im Schulalter erlauben das Schreiben. Vorbedingungen dafür sind eine genügende Feinmotorik, die Befähigung zur Rezeption von Anordnungs- und Raumzuordnungen und eine bestimmte Reife der Arbeitshaltung,

etwa zur Konzentration oder Ausdauer). Der Linkshändigkeit präferierenden Kindern, welche mithilfe der rechten Hand das Schreiben erlernen mögen, und neuralgeschädigte Kinder haben zumeist verstärkt Widrigkeiten im Schreibunterricht.

Beeinträchtigungen in der motorischen Dynamik kommen oftmals bei lerngehandikapten und geistig gehandikapten Kindern vor. Obendrein sind sie kennzeichnend für Nachwuchs mit einer frühkindlichen Hirnschädigung. Hier vorrangig ist die Feinmotorik verzögert, was gerade im Schreibunterricht zu Widrigkeiten führt, freilich genauso im Malen und Basteln.

Der Verstand leicht hirngeschädigter Kinder ist unbeschädigt. Als Konsequenz schwerer Hirnschädigung kann ebenfalls die intellektuelle Entfaltung retardiert sein. Einen unguten Effekt auf die Schularbeiten hat ferner die für Hirngeschädigte kennzeichnende Raum-Form-Erfassungsschwierigkeit: Zeilen können beileibe nicht gehalten werden ebenso wie die Abstände ungleichmäßig usw. sind. Dieses hingegen führt zu einem unstrukturierten Erscheinungsbild der Hefte.

Der eigene Leib wie noch die körperliche Spannkraft werden in späterer Fortentwicklung vom Schulkind willentlich wahrgenommen. Sie erlangen dieserfalls ebenso ihre Bedeutung für das Ansehen sowie die den Wert in der Gruppierung der Gleichaltrigen.

Körperliche Leistungsfähigkeit ist eng verbunden mit der Entwicklung eines vollwertigen Selbstwertes. In ihrer psychomotorischen Entwicklung prägnant zurückgebliebene Kinder sind somit häufig ebenso in ihrer seelischen, wie beispielsweise bei Ängsten, Minderwertigkeitsgefühlen und zwischenmenschlichen Reifung, wie beispielsweiseRückzug von der Gruppe, Zurückhaltung usw., gefährdet.


Typisch für die kognitive Entfaltung des Schulkindes ist die Veränderung wesentlicher Aspekte seiner geistigen Haltung, so daß man von einer eigentlichen Strukturveränderung sprechen kann.

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