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Saturday23 September 2017

Motorik: Das Kind 'erlernt' sitzen und stehen und vergrößert

Motorik: Das Kind 'erlernt' sitzen und stehen und vergrößert an erster Stelle kriechend seinen Einflussbereich.

Kognitive Dynamik: Die Dingauffassung tritt auf, ferner: der sensomotorische Verstand (Gerätschaftsdenken) entwickel sich.

Das wichtigste Kennzeichen dieser Periode ist eine kenntliche

Bindung an die dauernde Pflegeperson; die soziale Beziehungsbefähigung beginnt sich zu realisieren. Die Wechselbeziehung der Pflegeperson, meist handelt es sich um die Mutter, mit ihrem Sprössling ist derbei bedeutsam. Kontaktwärme, d.h. Körperberührung mit der Mutter, Gemütlichkeit, freundliches, schmusendes Sprechen, Schmusen, Blickkontakt, ist ein konstitutives Bedürfnis und bildet die Substantiierung der ersten emotionalen Relation. Aus einer bejahenden ersten Beziehung gestaltet sich sich Vertrauen zur Welt; die erste Zuordnung ist sozusagen das 'Grunddfabrikat', nach dem Interaktionen im späteren Bestehen eingerichtet werden.

Wie essentiell die ersten Interaktionen des Kindes zu seiner Umgebung sind, bestätigen die Schädigungen von schlecht hospitalisierten Kindern. Zwar lassen sich nicht alle Entwicklungsrückstände, wie vormalig angenommen wurde, auf die Separation von der Mutter zurückführen. Verstandsmäßige Evolutionsstörungen gründen auf Anreizsarmut schlechter Heime und können, sofern ein Umgebungswechsel zeitig genug erfolgt, zügig aufgeholt werden. Wesentlich komplexer sind die Implikationen auf die gefühlsmäßige Dynamik.  Es ist signifikant, daß:

1. für eine gesunde Reifung der emotionalen Beziehungsbegabung und der sozialen Adaptation robuste, persistente Beziehungen zu Umgebungspersonen geboten sind;
2. ebendiese Beziehungen freilich nicht einzig zur Mutter oder alleinig zu einer Person, statt dessen durchaus zu mehreren Menschen möglich sind; beträchtlich ist, daß die Bezugsindividuen sich deutlich mit dem Kind involvieren und es Kontaktbehaglichkeit miterleben lassen.

Die elementare Zeit für das Eingehen jener eherner Beziehungen und für die Strukturierung der Beziehungstauglichkeit überhaupt ist das Lebensalter zwischen 6 - 8 Monaten und anderthalb Jahren.

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