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Thursday25 May 2017

Vorpubertäre Kräftesteigerung-Erscheinungsformen

Die psychologische Erscheinungsform der Adoleszenz und Voradoleszenz mit ihren Verhaltensproblemsituationen und sozialen Konflikten muten an, im beträchtlichen zeitabhängig, daher phasengekoppelt zu sein. Pubertätsprobleme waren in in vergangener Zeit beileibe nicht ausnahmslos bekannt und treten ferner in anderen Kulturen anders in Erscheinung.

Die Konfliktkonstellation des Adoleszenten besteht darin, daß er einerseits bereits über beträchtliche Voraussetzungen zum Weiterbestehen in der Erwachsenenumgebung verfügt, dagegen einen zu unbedeutenden Erfahrungsschatz sein Eigen nennt, um sich in unserer übersystematischen Kultur behaupten zu können.

Folgende psycho-somatischen Grundlageen würden die Einbeziehung in die Erwachsenenwelt zulassen:

Entfaltungsschub und Kräftesteigerung
rasche Steigerung der Fertigkeit zu entwerfen, sich auf neue Gegebenheiten einzustellen, Verantwortung zu tragen und Pläne mit der obligaten Ausdauer zu realisieren.

Eine erhebliche Defiziterscheinung besteht aber mit Blick auf:
Reife, intellektuelle und zwischenmenschliche Sachkunde und Wissen, Motivationsbeschaffenheit.

Unsere Gesellschaft beurteilt Lernverläufe und Kenntnisbesorgung hoch und hält im Zuge dessen den Adoleszenten stark in seiner kindlichen Unmündigkeit. Sie gibt ihm kaum Opportunität, die reif werdenden psycho-somatischen Fähigkeiten wie auch Betragen zu trainieren, welches zu Dynamikstauungen und als Auswirkung davon zu Verhaltens adaptiertheiten führt, die wie für die Vorpubertät prägnant toleriert werden. Es wäre indes doch vorstellbar, daß das charakteristisch unwirsche Verhalten abgeschwächt werden könnte anhand einer sinnigen Tätigkeit ebenso wie vertretbaren Verantwortungsübernahme.

Die Voradoleszenz der Knaben ist eine Erregungsetappe mit positiver Basisstimmung und mitteilsamem Kontaktverhalten. Die allgemeine Vitalitätsverstärkung erweist sich in einem erhöhten Betriebsamkeitswunsch, in potenzierter Streitlust ohne Sinn für die Gefühlsbewegungen anderer, in merklicher Sinnenverzückung, wie zum Beispiel für Töne, Geschmacks impressionen, Gerüche und so weiter, wie auch in vergrößerter Abenteuerlichkeit und Unsinnbereitwilligkeit, die präferiert in der Gruppe von Gleichaltrigen ausgelebt wird. Die Gruppierung erwirbt Bedeutung, indessen der Einfluss der Angehörigen sich graduell reduziert.

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