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Wednesday23 August 2017

Aufklärung im Fortschreitenden Alter von Jugendlichen

Die grosse Mehrzahl der Adoleszenten begrüßt voreheliche Sexualkontakte, allerdings allein dann, sowie Liebe damit gepaart ist. Liebe sowie Treue sind die wesentlichen Konditionen, die Heranwachsende für ihre Beziehungen bezeichnen und nach welchen sie ihren Sozius küren möchten.

Übrige Bedingungen für die Partnerauswahl der Mädchen sind Denkfähigkeit, gutes Selbstbewusstsein und beruflicher Erfolg des Freundes. Jungen erwarten von ihrer Freundin neben Zärtlichkeit und Zuverlässigkeit zuallererst gutes Aussehen, Selbständigkeit, gleichermaßen gute Auffassungsgabe wie die eigene wie auch gleiche Körpergröße. Der vorzügliche Partner moderner Adoleszenten trägt teils noch die Besonderheiten traditioneller Rollenbilder; partiell werden von ihm gleichwohl nicht zuletzt Eigenschaften antizipiert, welche eine kooperative Beziehung realisierbar machen.

Adoleszente sind gegenwärtig in sexuellen Relevanzen sicher überlegener aufgeklärt wie je zuvor, freilich nach ihrer eigenen Sichtweise beileibe nicht ausreichend.. Allerdings ist es frappierend, daß ein eher großer Anteil bisherig nicht einmal nötige Basiskenntnisse aufweisen.

Zuallererst spüren sie mit voranschreitendem Alter, daß Sachwissen nicht für die Bewältigung der Aufgaben, welche sie im Areal der nicht gleichgeschlechtlichen Kontakte erwarten, reicht. Die Angaben, welche sie von den Eltern angeeignet haben, decken essentielle Bereiche erwünschter wie noch benötigter Informationen keineswegs ab.

Gewichtige Bereiche, wie z. B. die gefühlsmäßigen Aspekte der Sexualität, Fragen der Empfängnisverhütung, der Autoerotik etc. kommen in der Klarstellung sichtlich zu kurz, obschon sie in der Interessenpositionierung des Heranwachsenden weit oben stehen. Eine effektive Sexualpädagogik auf dieser Stufe darf bei weitem nicht einzig Sachinformationen übermitteln, immerhin sollten diese schon am Anfang der Vorpubertät existent sein.

Vielmehr muss ebenso auf die moralischen und die emotionalen Aspekte der Geschlechtlichkeit, der damit gekoppelten Verantwortlichkeit gegenüber dem Partner, der emotionale Beziehung zu ihm sowie der möglichen Konsequenzen dieser Beziehung hingewiesen werden.

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